Dr Len, die 4 Sätze und das Hooponopono »Mantra« verstehen

Die Geschichte des Dr Ihaleakala Hew Len 

Es tut mir leid. Bitte vergebe mir. Ich liebe dich. Danke.

Wie effektiv Hooponopono sein kann, zeigte Dr. Ihaleakala Hew Len mit seiner Geschichte der Heilung von mehreren psychisch kranken Gefangenen. Diese Begebenheit, die in den letzten zwanzig Jahren im Internet weit verbreitet wurde, bildete mit den Auftakt für die große Bekanntheit von Hooponopono in Nord- und Südamerika sowie in Europa. 

1983 wurde Dr Ihaleakala Hew Len von einem Bekannten gebeten, in der psychiatrischen Abteilung des Staatsgefängnisses von Kaneohe auf Hawaii zu arbeiten, wo über dreißig psychisch kranke Gefangene einsaßen. Es herrschte Personalmangel, und das hatte seinen Grund, denn die Anstalt und die dortige Arbeit wurden allgemein als »die Hölle« bezeichnet.

Das Gros der Angestellten meldete sich entweder krank, war dienstuntauglich oder kündigte so schnell wie möglich nach der Anstellung wieder. Anders Dr. Len, denn er willigte ein, dort zu arbeiten – allerdings unter der Bedingung, eine Methode anwenden zu dürfen, die er gerade gelernt hatte. Es wurde ihm gestattet, nur die Krankenreporte der Gefangenen zu lesen – er brauchte keine Gespräche mit den Insassen zu führen.

Was tat Hew Len? In den folgenden vier Jahren las er mehrmals täglich die Berichte über die Gefangenen und fragte sich dabei: »Was ist in mir an Dunkelheit, an Negativem und an Gewalt, dass es so etwas in meiner Welt gibt? Was ist mein Anteil daran, dass mein Bruder im Geiste so etwas getan hat?« Immer, wenn er etwas davon auch in sich, in seinem Herzen gefunden hatte, wie zum Beispiel Gewalt, Aggression, Hass, Rache, Neid, Eifersucht– also die ganze Palette menschlicher Abgründe –,machte er ein Ho‘oponopono nach hawaiianischer Tradition und fasste es mit folgenden Sätzen zusammen: Es tut mir leid. Bitte verzeihe mir.Ich liebe dich. Danke.

Las er zum Beispiel in der Akte eines der psychisch kranken Straftäter, dass dieser ein Geschäft ausgeraubt hatte, dann fragte sich Dr. Len, wann er auch im weitesten Sinne etwas gestohlen oder hatte mitgehen lassen. Hatte er sich selbst, andere Menschen oder der Natur etwas gestohlen? Er sann zudem darüber nach, welche Umstände auch ihn dazu bringen könnten, ein Geschäft zu überfallen oder etwas zu rauben, und machte zu jedem Punkt ein Ho‘oponopono.

Es tut mir leid. Bitte vergebe mir. Ich liebe dich. Danke.

In dieser Art und Weise arbeitete Dr. Ihaleakala Hew Len über Monate ausschließlich an der Reinigung seines Herzens und seines Bewusstseins (haw. Nou Nou), und nachdem er eineinhalb Jahre lang Hooponopono gemacht hatte, veränderten sich die Stimmung und die Atmosphäre im Gefängniskrankenhaus.

Nach achtzehn Monaten trug keiner der Gefangenen mehr Handschellen, der Krankenstand der Angestellten verringerte sich, und schließlich kamen das Personal, die Wärter und die Therapeuten sogar gern zum Dienst. An diesem Punkt wurden schließlich therapeutische Gespräche mit den Gefangenen möglich, und nach vier Jahren waren bis auf zwei Gefangene alle Insassen geheilt. Die Anstalt wurde daraufhin geschlossen.

Hat Dr. Ihaleakala Hew Len nun jemanden geheilt? Die Betroffenen sagen sicher Ja. Er erklärte jedoch in einem Interview, er habe nur an seiner eigenen Reinigung und der Löschung von Informationen in seinem Unterbewusstsein gearbeitet. Er sprach nicht von Heilung, sondern betonte, die Lösung des jeweiligen Konflikts sei erfolgt, weil er einhundert Prozent Verantwortung für das Vorhandensein der Gefangenen in seinem Leben übernommen hatte.

Im Ho‘oponopono treten wir nämlich aus den gewöhnlichen Täter- und Opfer-Positionen und-Rollen hinaus und fragen uns: »Was ist in mir, das diese Situation mit erschaffen hat?« Wir übernehmen sozusagen die Verantwortung für ein Problem, das in unserem Leben auftaucht. Auch wenn es Ihnen vielleicht nicht gefällt, doch wir haben immer einen Anteil an einem Problem, denn es wäre ja ansonsten nicht in unserem Leben.

Hooponopono bedeutet
»der Frieden beginnt mit mir«.

Erfolg im Hooponopono durch Verantwortung

Mary Kawena Pukui betonte zwei Zutaten für den Erfolg eines Hooponopono. Eine davon lautet »Verantwortung«. Leider wird im Westen Verantwortung oft irrtümlich mit einem Schuldeingeständnis gleichgesetzt.

Doch Verantwortung ist die schlichte Antwort darauf, sich in Bezug auf das eigene Leben zu fragen: Hier ist ein Thema. Was mache ich daraus? Werden Sie sich jetzt gewahr, dass Sie nicht mehr Opfer einer Situation sind, sondern die Fähigkeit und Kraft besitzen, Ihre Probleme zu lösen und Ihr Leben in eine neue und positive Richtung zu lenken. 

So wie die Ursache all unserer Probleme in uns steckt, so liegt auch die Kraft zur Lösung in uns. Ich lade Sie nun ein mit uns am vereinfachten Hooponopono teilzunehmen, indem Sie die vier Sätze des Friedens, wie ich sie nenne, anwenden.

Die 4 Sätze des Hooponopono oder das Dr Len Mantra

Es tut mir leid.
Bitte vergebe mir.
Ich liebe dich.
Danke.

I'm sorry. Please forgive me. I love you. Thank you.

Es tut mir leid.

Ich akzeptiere das Negative in mir. Ich nehme wahr, dass wir leiden, und das verbindet mich mit meinen Gefühlen und mit dir. Ich oder meine Ahnen haben in der Welt auch Leid verursacht, und das tut mir leid. Es tut mir leid, wenn ich oder meine Ahnen dich oder deine Ahnen bewusst oder unbewusst verletzt haben. Ich bereue das und entschuldige mich.

Bitte vergebe mir (Bitte verzeihe mir).

Bitte verzeihe mir, dass ich oder meine Ahnen dich oder deine Ahnen verletzt haben. Ich verzeihe mir, dass ich gegen die kosmischen Gesetze der Harmonie und der Liebe gehandelt habe. Bitte verzeihe mir, dass ich dich (oder die Situation) verurteilt und unsere spirituelle Identität und Verbundenheit in der Vergangenheit missachtet habe. Ich bitte darum, mir zu verzeihen, dass ich ein Teil des Problems war. Ich verzeihe mir, weil ich mich schuldig fühle. Ich verzeihe mir auch, dass ich mich als Opfer zur Verfügung gestellt habe. Ich verzeihe mir, dass ich auch Täter war. Ich verzeihe dem Täter und lasse uns los. Ich verzeihe mir das jetzt selbst bedingungslos.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich, und ich liebe mich. Ich erkenne und respektiere das Göttliche in mir und in dir. Ich liebe und akzeptiere die Situation, so, wie sie ist. Ich liebe mich und dich bedingungslos mit all unseren Schwächen und Fehlern. Ich liebe, was ist. Ich habe Vertrauen, dass diese Situation mich weiterbringt. Ich respektiere die Situation, die mir zeigt, was zu tun ist. Ich liebe die Situation, die zu mir gekommen ist, um mich wieder in den Fluss des Lebens zu bringen.

Danke.

Danke ist die höchste Form des Gebets.. Wir sagen »Danke« im vollen Vertrauen, dass die Heilung geschieht. Man glaubt, dass es geschehen ist und dadurch geschieht es. »Danke« für das Wunder. Auch wenn ich es noch nicht sehen kann, so weiß ich doch, dass es bereits auf dem Weg zu mir ist.  

Technisch betrachtet bedeutet »Danke« die Erlaubnis zur Heilung. Das Mittlere Selbst (haw. Uhane) bittet das Innere Kind (haw. Unihipil)i die Daten, welche für das Problem verursachten an das Höhere Selbst (Aumakua) zu übergeben, wodurch diese dann durch Akua, die Urquelle gelöscht werden. Das ist der Akt der Vergebung, weshalb manche Menschen der Meinung sind nur Gott könne vergeben, während ein Mensch nur verzeihen kann.

Danke für die Erkenntnis. Danke für die göttliche Weisheit. Danke für die göttliche Gnade. Danke, denn ich verstehe, dass das Wunder der Heilung bereits zu mir unterwegs ist. Ich danke für die Transformation meines Anliegens. Danke, denn das, was ich erhalten habe, ist das, was ich durch das Gesetz von Ursache und Wirkung verdient habe. Danke, denn durch die Kraft der Vergebung bin ich jetzt frei von der energetischen Fessel (Aka) der Vergangenheit. Danke, dass ich das erkennen durfte und dass ich verbunden bin mit der Quelle allen Seins. Ich danke für den Segen, der in dieser Situation steckt. Ich danke für die Transformation. Ich danke für die Erkenntnis. Danke für die gemachte Erfahrung. Danke für die für mich und alle Beteiligten beste Lösung. Ich erlaube, dass Heilung geschieht. Ich danke für das Wunder. Ich danke für mein Leben.

Mit dem Wort »Danke« gibt man gleichsam die Erlaubnis zur Heilung und zur Löschung jener Daten, die zum Konflikt geführt haben. Danke sagt man, wenn man etwas erhält. Da man nicht an zwei Dinge gleichzeitig denken kann, gelangt man mit seiner Dankbarkeit sofort vom Mangel in die Fülle. Danke zu sagen heißt, zu glauben bzw. überzeugt davon zu sein, bereits etwas empfangen zu haben.

Wir helfen Menschen die verborgenen Ursachen ihrer Probleme lösen und dadurch ein Leben voller Glück, Frieden, Freude und Wohlstand zu führen.

Viel Erfolg mit Hooponopono
Andrea Bruchacova und Ulrich Duprée

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Jedes Problem, jede Situation hat eine Bedeutung und eine Botschaft. Mit Ho'oponopono können Sie diese Botschaft entschlüsseln.
»Es gibt keine größere Hilfe als Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen.«

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